Back from the Dead. For now.

Guten Abend allen Lesern,

in den letzten Monaten hat sich viel in meinem Leben geändert, bin wiederholt umgezogen, mein Beziehungsstatus änderte sich häufiger als die Jahreszeit (gut, in Deutschland scheint es grad, als hätte das Wetter den Frühling vergessen und kommt gleich zum Sommer). Ich werde mal nicht versprechen, in nächster Zeit mehr zu schreiben. An der Zeit mangelt es nicht, aber an der Motivation (die ist im Urlaub).

War vorhin schon lustig, da ich durch Google auf meinen eigenen Blog gestolpert bin. Ich hätte echt das Bloggen nicht unterbrechen sollen. Manche Artikel, in jugendlichem Leichtsinn geschrieben, gefallen mir noch immer. Ich muss schon früher richtig gut gewesen sein.

Eins noch zuletzt: Ich bin zutiefst traurig, wie sich die musikalische deutschsprachige Szene entwickelt hat. Es gibt viele wenig bekannte bzw. wenig promotete Bands, die mehr Medienpräsenz verdient hätten, Jennifer Rostock zum Beispiel. Oder Musiker, die schon lange nicht mehr viel von sich hören ließen. Was macht Westernhagen?

Vielleicht äußere ich mich in naher Zukunft mehr dazu, vielleicht nicht. Mal gucken.

Ich wohne mit einem Ökodöddel zusammen.

Gute Nacht alle Miteinander und einen Herzlichen auf die letzten Stunden unserer Leben,

gestern hatte ich zum ersten Mal ein ernsteres Gespräch mit meinem neuen Mitbewohner (neu bedeutet hier seit knapp 2,5 Monaten). Innerhalb unseres Gespräches stellte sich heraus, dass er keinen Restmüll produziere und seit meinem Einzug immer davon ausging, dass unser Restmüll eigentlich Biomüll sei, obwohl wir einen regulären Biomüllbehälter haben (WTF). In diesem Zusammenhang wurde ich auch zur Sau gemacht, dass ich mich an vor Wochen ausgemachten WG-Richtlinien gehalten habe.

Der Junge ist einfach weltfremd.

Auf jeden.

Einen schönen liebe Wochenendler,

lustigerweise ändert sich Vieles. Als ich diesen Blog begann sah WordPress noch ganz anders aus, heutzutage ist ein Design wie das meinige mehr als uncool. Damals fand ich es toll. Falls es Jemanden interessieren sollte: Aus den fast zweihundert Hemden ersteigerte ich knapp einhundert (!), einige von denen habe ich bis heute noch nicht angezogen (seit damals bin ich auch stolzer Besitzer von drei Hawaiihemden, obwohl das Tragen dieser seit dem Ende von Charlie Harper nicht mehr als „in“ gilt. I guess, i’m ahead of my time or not 😀 ).

Was treibe ich sonst so? Wenn alles klappt bin ich nach diesem Semester fast mit meinem Bachelor durch und muss bald nicht mehr Rosen verteilen, sondern darf mir bald als Master die Sporen verdienen.

Traurig ist hingegen, dass meine Arbeit an diesem Blog fast proportional zu meiner musikalischen Arbeit ist. Da sieht man mal wieder, dass ich echt faul geworden bin :-\

In einer Sache habe ich mich aber gebessert: Ich verspreche nicht, mich in nächster Zeit wieder zu melden. Jedes Jahr einen Artikel zu schreiben reicht. Auf jeden.

Ich sollte nicht mehr ebayen oder wie ich über zweihundert Hemden ersteigerte

Hallo Nachtschwärmer, Nacktschwärmer, Tausendfüßler,

aus akuter Notwendigkeit brauchte ich mal wieder neue Hemden. Verschleiß und so. Da ich Kaufhäuser hasse und als übertrieben teuer betrachte, dünkte es mir mal bei Ebay zu gucken. Gesagt, getan. Oder neudeutsch: gedacht, gegoogelt. Als Jux und weil mir einfach langweilig war (Langeweile ist ein guter Grund für fast alles) bot ich auf ein paar Hemden, aus einem Paar wurden eine Hand voll, daraus wurde ein Dutzend usw.

Als ich heute von meiner Klausur wieder nach Hause kam guckte ich mal nach, welchen Ausmaß mein nächtliches Treiben insgesamt annahm. Erschreckende Ausmaße! Wegen Dulligkeit und Spaß an der Freude bot ich auf viele Hemden einen Euro, ihr werdet sicher denken, dat macht den Kohl nicht dicker, doch geirrt. Es sind nicht die Gebote, die Ebay so gefährlich machen, sondern die Porto- und Versandkosten. Hinzu kommt, dass es Menschen gibt, die ihren ganzen Kleiderschrank auflösen (warum stellen sie es dann auch noch auf Ebay, damit ein Dödel wie meinereiner sowas ersteigert).

Falls ich nicht fett werden sollte habe ich nun einen lebenslangen Haushalt von Hemden. Danke Ebay. Ich werde bei Zeiten auch berichten, was ich mit der Menge an Wäsche angerichtet habe – natürlich werde ich versuchen, sie im Freundes- und Bekanntenkreis weiterzuverkaufen- ich bin doch kein fieser Möpp und stell sie bei Ebay rein. Oder doch?

Was seit damals passierte …

Liebe Follower, Leser, Anhänger, Freunde,

es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mich hier das letzte Mal äußerte. Wie zu erwarten ist seitdem eine ganze Menge in meinem Leben passiert. Das Album, von welchem ich schon mehrmals sprach, ist nie fertig geworden, das Mädel, hinter dem ich her, habe ich nicht bekommen (aber wie ihr sicher wisst, die Hoffnung stirbt zuletzt) und von Futurama gibt es neue Folgen und es wird noch weitere geben. Um ein mir bekanntes Meme zu zitieren: Fuck, Yeah.

Irgendwie komisch, dass der Versuch etwas zu erreichen zum Scheitern verurteilt ist. An vielen Dingen bin ich in den letzten 15, 16 Monaten wahrlich verzweifelt und dennoch sind mir Sachen gelungen, welche mir -übertragen geschrieben- zugeflogen sind. Ich scheitere noch weiterhin an meinen Zielen, komme aber häufig durch Umwege doch zu guten Ergebnissen.

Studium läuft, ist halt beruflich, nicht persönlich (eigentlich müsste ich noch eine ganze Ecke machen bis die Klausuren wieder anfangen, aber meine Motivation spielt mit den Staubmäusen verstecken). Ebenfalls schrieb ich, dass ich zuhause auszog. Inzwischen habe ich in meiner neuen WG schon in drei verschiedenen Zimmern gewohnt, was nicht unüblich ist für das Leben in einer Studentenverbindung. Überraschenderweise haben viele, sehr viele, Menschen Vorurteile Studentenverbindungen gegenüber (wobei das Grundprinzip eigentlich nicht verkehrt ist, Menschen das Studieren mitzufinanzieren um Studieren selbst erst möglich zu machen).

Lustig, wenn ich bedenke, was alles in der Zeit hier passiert ist, seit ich hier wohne: Von der Vertagung über wichtige Satzungsänderungen und Personalproblemen  bis Renovierungen, Hochzeiten und Trauerfeiern habe ich eine ganze Menge erlebt und genieße es. Ich freue mich schon auf den Moment, wenn meine Nachfolge geregelt ist und ich das ganze Treiben aus der Ferne betrachten kann. Hoffentlich habe ich dann zwei der drei großen Abschnitte abgeschlossen: Mein Bachelorstudium (ein Masterstudium folgt auf jeden Fall) und meine Aktivitäten in meinem ersten Lebensbund. Der potentielle Zweite macht mir nur noch etwas Kummer. Aber sei’s drum, irgendwie hat sich alles schon geregelt.

Prüfungen durch.

Endlich mit den Prüfungen durch, nachher noch ’ne Runde Gitarre spielen und Eier schaukeln.

Was man als Student so die Tage macht

Mahlzeit,

morgen ist wieder eine dieser öffentlichen Verantstaltungen auf die Ich mich freue. Morgen ist Abiturientenentlassung an meinem ehemaligem Gymnasium. Kenne eigentlich Niemanden wirklich aus diesem Jahrgang, will aber nicht die Chance verpassen, manche Menschen das letzte Mal vor derem Studienbeginn zu sehen (Inoffiziel gehe Ich auch nur hin, um ein paar gutaussehende Mädels in Kleidern zu sehen 😀 ). Mal gucken, ob Ich mir von Irgendwem noch ’ne gute Kamera zu ausleihe … Die, mit der Ich momentan unterwegs bin hat sage-und-schreibe 2.0 Megapixel (und das ist nicht mal eine Handykamera :\ ). Muss mir wirklich mal eine neue kaufen. Das hat aber eigentlich noch Zeit … bis zur nächsten Entlassungsfeier 😉